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Aktuelles
Bistum Aachen Newsletter Update 5.6.26
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Sozialwerk Krefelder Christen beteiligte sich an der Jahresaktion des Koordinationskreises kirchlicher Arbeitsloseninitiativen :„Ma(h)lzeit“
5. Juni 2026
Unter dem Motto „Zu Tisch – alle?!“ wurde der Platz im Schatten der Krefelder Martinskirche zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und der gelebten Solidarität. Wo sonst Menschen vorbeigehen, entstand an diesem Nachmittag in Krefeld-Lehmheide eine lange, festlich geschmückte Tafel, an der jeder willkommen war: Nachbarn, Familien, spontane Gäste und Menschen, die im Alltag oft zu wenig gesehen werden. „Ihr seid herzlich eingeladen – esst und trinkt mit uns, genießt das gute Wetter und die Gespräche“, lautete die Botschaft der Veranstalter. Und genau das wurde spürbar. Rund 60 Menschen nahmen an der bunt dekorierten Tafel Platz und kamen miteinander ins Gespräch.
Zu Tisch - alle?!
Bistum Aachen Newsletter Update 5.6.26
:
Eigene Tischaktion starten - Zeichen setzen für Würde und Teilhabe
5. Juni 2026
So starten Sie eine eigene Tischaktion Wer selbst aktiv werden möchte, kann mit einfachen Mitteln anfangen: 1. Einen kleinen Kreis von Mitwirkenden gewinnen, zum Beispiel aus Gemeinde, Nachbarschaft, Einrichtung oder Beratungsstelle. 2. Gebrauchtes Geschirr nachhaltig und günstig besorgen. 3. Mit Porzellanmalstiften Teller, Tassen oder Schalen mit Sätzen, Fragen, Symbolen und politischen Botschaften gestalten. 4. Einen Tisch an einem sichtbaren Ort decken, zum Beispiel auf einem Platz oder bei einer Veranstaltung. 5. Menschen gezielt einladen: Betroffene, Nachbarinnen und Nachbarn, Politikerinnen und Politiker, Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Menschen aus dem Stadtteil. 6. Das Geschirr als Gesprächsanlass nutzen und Fragen stellen wie: Wer hat einen Platz am Tisch? Wer fehlt? Was braucht es, damit alle dazugehören?
So starten Sie ihre eigene Tischaktion
Aus der Kirchenzeitung 11/2026
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Zu Tisch-alle?!
22. Mai 2026
Geschirr mit Goldrand, das „Gute“, das nur an Feiertagen und beim Verwandtenbesuch aus dem Schrank geholt und nochmal poliert wird – es funkelt zusammen mit Tassen, schönen Gläsern und Silberbesteck auf einer langen Tafel auf blauer Tischdecke im Aachener Domhof, doch da hat sich etwas verändert. Teller, Tassen, Kannen und Kännchen tragen Sprüche und Gedanken – mahnen dringlich in blauer Schrift auf weißem Porzellan, wünschen sehnsüchtig: „Alle an einen Tisch“, verkünden „Liebe geht durch den Magen“, aber auch eine traurige Feststellung wie „Arbeit ist Menschenwürde“ oder „Aussortiert“ – nicht nur das Geschirr.
Zu Tisch - alle?!
Soli-Kollekte 2026 und neue Jahresaktion des Koordinationskreises kirchlicher Arbeitsloseninitiativen
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Zu Tisch - alle?!
31. März 2026
Zu Tisch – alle?! ist das Thema der diesjährigen Jahresaktion des Koordinationskreises kirchlicher Arbeitsloseninitiativen sowie der Solidaritätskollekte im Bistum Aachen. Der Impuls zu dieser Idee kam wie auc in den vergangenen Jahren vom Rheinischen Verein. Der Tisch steht als Sinnbild für Gemeinschaft: Hier teilen Menschen Geschichten, Erfahrungen und Hoffnung – sie diskutieren, lachen und hören einander zu. Ein Tisch vermittelt Zugehörigkeit, Sicherheit und das Gefühl von Zuhause. Doch viele Menschen erleben, dass ihr Platz am Tisch fehlt. Sie erfahren soziale Ausgrenzung – durch Arbeitslosigkeit, Armut, Wohnungslosigkeit oder gesundheitliche Einschränkungen. Wer kein sicheres Einkommen hat oder in seiner Teilhabe eingeschränkt ist, verliert oft den Anschluss an die Gesellschaft. Gleichzeitig erinnert der Tisch an die persönliche Beratung „am Tisch“ – an Orte, an denen Menschen auf Augenhöhe miteinander sprechen, zuhören und gemeinsam Perspektiven entwickeln. So wird der Tisch zum Symbol für Solidarität, Respekt und Mitgestaltung – für echtes gesellschaftliches Miteinander. Zentrale Botschaften der Jahresaktion sind: · Zu Tisch – alle? Damit am Monatsende noch etwas auf dem Tisch steht. · Zu Tisch – alle? Damit jeder Mensch einen Ort hat, an dem ein Tisch stehen kann. · Zu Tisch – alle? Damit niemand vom gesellschaftlichen Tisch ausgeschlossen bleibt. · Zu Tisch – alle? Damit Menschen wieder Perspektiven entwickeln und
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7.10. Tag der menschenwürdigen Arbeit
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Menschenwürde als Fundament jeder Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik
Heute, am Tag der menschenwürdigen Arbeit, stehen wir in Solidarität mit allen, die sich für faire, sichere und respektvolle Arbeitsbedingungen einsetzen. In der Arbeitslosenarbeit erleben wir täglich, wie wichtig es ist, Menschen Perspektiven zu geben – durch Beratung, Qualifizierung und das Einfordern guter Arbeitsbedingungen. Doch die aktuellen Verschärfungen beim Bürgergeld gehen in die falsche Richtung: Wer den Zugang erschwert, Sanktionsmöglichkeiten ausweitet oder das Existenzminimum infrage stellt, gefährdet gesellschaftlichen Zusammenhalt und Menschenrechte. Bürgergeld muss menschenwürdig bleiben und darf keinesfalls unter das rechtlich zugesicherte Existenzminimum rutschen! Armut hat viele Gesichter, Arbeitslosigkeit ist keine Schuld – sie ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Wir fordern: Die Achtung der Menschenwürde muss das Fundament jeder Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sein. Für eine gerechte und solidarische Gesellschaft, in der niemand zurückgelassen wird. #TagDerMenschenwürdigenArbeit #Bürgergeld #Menschenwürde #Arbeitslosenarbeit
Veranstaltungen rund um den 7.10.
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